Hier ein paar Ideen für eine Einheit zu Jesus mit der KonApp im nächsten KU Praxis (vgl. dazu den einführenden Artikel Die KonApp  -Anregungen für den Einsatz der neuen EKD-App für Konfis in der Praxis).

Eine bekannte Jesus-Geschichte suchen und mit den anderen teilen

Impuls: Wir gehen heute auf Spuren-Suche nach Jesus und fangen ganz einfach an. Geht auf das Bibelsymbol der App und dann auf die Lupe, um zur Suchfunktion zu kommen. Sucht nach „Jesus“ und versucht eine Geschichte über ihn zu finden, die ihr schon kennt. Teilt diese in unserer Gruppe. Dafür müsst ihr ganz oben auf das Stift-Symbol gehen und den ersten und den letzten Vers markieren. Anschließend oben auf „ok“ gehen und bestätigen, dass „alle“ diesen Eintrag lesen dürfen.

Reihum stellt jeder kurz seine Geschichte vor und erklärt, woher er diese Geschichte kennt.

Jesus-Spuren in der Kirche, im Gemeindehaus und auf dem Friedhof

Impuls: Jesus ist so wichtig für uns als Christen, dass überall etwas an ihn erinnert. Texte und Bilder. Geht in Gruppen von 3-5 Personen auf Spurensuche, macht ein Foto und ladet es in unseren Gruppenchat hoch. Eine Gruppe geht in die Kirche, eine bleibt hier im Gemeindehaus, eine geht auf den Friedhof. Wenn ihr an eurem Ort nichts mehr findet, könnt ihr die anderen Orte besuchen.

Die Bilder können über die Administrationsebene heruntergeladen und zu einer kleinen Präsentation zusammengestellt werden, die man entweder direkt zeigt oder im nächsten Gottesdienst.

Alternative in Corona-Zeiten: Die Konfis suchen im Internet nach einem Jesus-Bild, das ihnen gefällt, und laden es in den Gruppenstream hoch.

Wer ist Jesus eigentlich?

Impuls: Über die Frage, wer Jesus eigentlich ist, was ihn so wichtig macht, haben sich schon die ersten Jünger Gedanken gemacht. Wir können uns da im integrierten Lexikon ein wenig schlau machen. Jede Gruppe liest einen der Artikel und schreibt sich auf ein Blatt drei Informationen heraus, die wichtig und für euch neu sind. Lest dazu die Artikel „Jesus“, „Herr (Jesus Christus), „Christus/Messias“, „Sohn Gottes“ (evtl. noch „Menschensohn“, „Christen“, „Fische“).

Hinweis: Das Lexikon erreicht man, indem man beim Bibelmodul einmal zur Seite wischt.

Jede Gruppe stellt ihre Erkenntnisse vor. Anschließend wird die Bibelstelle mit dem Petrusbekenntnis Markus 8,27-30 (Kürzel MRK 8,27-30) in den Gruppenchat gepostet und gemeinsam gelesen.

Umfrage zu Jesus

Impuls: Mit der Frage, wer Jesus für mich ist, wie wichtig er ist, ist man nie ganz fertig. Ich werde jetzt gleich einige Fragen stellen, die ihr bitte alle ehrlich beantwortet.

Die Fragen (s.u.) müssen über die Administrationsebene gestellt und können einfach hineinkopiert werden. Die Antworten können anschließend noch gemeinsam gesichtet und kommentiert werden. Von den Ergebnissen lassen sich sowohl im Backend als auch in der App leicht Screenshots machen, die man für eine Präsentation im Gottesdienst oder einen Artikel im nächsten Gemeindebrief verwenden kann.

Fragen für die Umfrage

Wie wichtig ist Jesus Christus deiner Meinung nach für den christlichen Glauben?

Sehr wichtig
Wichtig
Eher unwichtig

 

„Ich glaube an Jesus“ – kannst du diesem Satz zustimmen?

Ja
Nein
Ich bin mir im Moment nicht ganz sicher.

 

Was bedeutet „Christus“ eigentlich wörtlich?

Der Heilige
Der Göttliche
Der Gesalbte

 

Welche der folgenden Aussagen über Jesus findest du passender für dich:

Jesus ist Gottes Sohn
Jesus ist ein guter Mensch und ein Vorbild für mich
Jesus ist der Erlöser
Jesus ist mein Freund

 

Welches Gleichnis von Jesus kennst du am besten?

Das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn und dem gütigen Vater

 

Was findest du wichtiger:

Jesus kann Sünden vergeben
Jesus kann mich verstehen, weil er Mensch war wie wir.

 

Was findest du wichtiger:

Jesus kann und konnte Wunder tun.
Jesus hat sich um die Außenseiter der Gesellschaft gekümmert.

 

Was findest du wichtiger:

Jesus hat aufgefordert, sogar seine Feinde zu lieben.
Jesus hat die Reichen kritisiert und sich für die Armen eingesetzt.
Jesus hat Gott seinen Vater genannt und alle Gläubigen seine Schwestern und Brüder.

 

Welche Aussage entspricht am ehesten deinem persönlichen Bild von Jesus:

Ein guter Freund
Der Sohn Gottes
Der Retter der verlorenen Menschen
Der Fürsprecher bei Gott
Der vorbildlichste Mensch, der je gelebt hat
Ein Revolutionär, der den Glauben neu definiert hat
Ein Mensch, der die Liebe Gottes radikal gelebt hat
Ein Religionsstifter, wie es sie nur selten gibt

 

Wie wichtig ist Jesus für dich persönlich?

Sehr wichtig
Wichtig
Manchmal wichtig
Eher unwichtig

 

Und ihr so?

Was haltet ihr von der KonApp und diesem Entwurf? Habt ihr eigene Ideen. Wie immer freue ich mich über Kommentare und Rückmeldungen auf einem der vielen digitalen oder persönlichen Kanäle.

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Konfi-Einheit zu Jesus mit der KonApp
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3 Kommentare zu „Konfi-Einheit zu Jesus mit der KonApp

  • 28. August 2020 um 19:08
    Permalink

    Ich finde das Lexikon (z.B. zu “Jesus”) zwar gut und richtig, aber nicht besonders “zielgruppengerecht”.
    Ich denke, ein(e) 13-Jährige, der diese langen Texte lesen soll, hat bei der siebten Zeile schon vergessen, was er in der ersten Zeile gelesen hat: zu viel Text, zu viel “Theologen-Sprech”.
    Ich finde, als “Anbahnung” an die Themen ist das für Jugendliche nicht geeignet: da muss ein persönlicher Bezug her, anstatt viel Text. Was hat Jesus für Geschichten erzählt? Was hat er mit seinen Leuten erlebt? Male ein Symbol: was bedeutet für Dich denn ein leeres Grab? [oder so]

    Antworten
    • 29. August 2020 um 11:00
      Permalink

      Vielen Dank für die Rückmeldung. Mir ist durchaus bewusst, dass die Lexikoneinträge nicht gerade für das Konfi-Alter entwickelt wurden, wollte sie aber trotzdem einfach mal einsetzen. Allerdings war ich beim Ausprobieren der Einheit dann durchaus überrascht, wie gut meine Konfis, eine durchaus fitte Gruppe, mit den Texten zurechtkam. Oft genug unterfordern wir die Konfis auch und es gibt durchaus in den wissenschaftlichen Studien auch die Rückmeldung “Ich habe im Konfi gar nichts Neues gelernt”, was sich m. E. auch darauf bezieht, dass man oft alles so weit herunterbricht, bis es nichts Spannendes und Neues mehr enthält. Die persönlichen Anteile sollten natürlich nicht zu kurz kommen, aber so etwas ist ja in der Einheit auch enthalten und jeder kann sie ja abwandeln wie er oder sie will …

      Antworten
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