Hier einige Bilder unserer Sommer-Urlaubs-Reise. Als Familie nach England mit dem Wohnmobil (der Schwiegereltern). Eigentlich sind wir ja eher Italien-Fans. Aber wenn die Kinder Englisch lernen, ist es bestimmt nicht schlecht, wenn sie auch mal erleben, dass es ein Land gibt, wo man so spricht. Auch wenn das Wetter so gemischt war, wie wir es erwartet bzw. befürchtet hatten: Wir haben die Zeit nicht bereut und Sonne nach dem Regen ist umso schöner …


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Grundsätzlich waren wir überrascht, dass die Ankündigungen von Reiseführern und Internetseiten, England sei eher wohnmobilfeindlich so nicht stimmt. Es gibt viel mehr Campingplätze als beim ADAC-Reiseführer empfohlen und man kann gut die Hauptsehenswürdigkeiten ansteuern und dann einem Schild zum nächsten Campingplatz folgen (zumindest in Südengland). Wenn man nicht angemeldet ist oder spät kommt, kann man oft einfach einen Pitch belegen und am nächsten Morgen zahlen. Am 1. September begann oft schon die Nachsaison mit günstigeren Preisen. Auf der Straße darf man bekanntlich in England nicht einfach übernachten, aber es gibt immer wieder günstige Lösungen, private oder sogar kommunale Parklplätz (kommunal z. B. Lyme Regis), wo man auch im Wohnmobil übernachten darf, da es zumindest nicht explizit verboten ist.

Auf der Hinfahrt machten wir einen Abstecher nach Löwen, der wunderschönen flämischen Stadt mit gotischen Bauwerken – absolut lohnenswert und eine nette Zwischenstation, siehe die Bilder!

Auf dem Weg nach London ging es zuerst nach Canterbury. Dort gibt es einen super ausgestatteten Park&Ride-Parkplatz, auf dem man mit dem Wohnmobil auch übernachten kann gegen Entrichtung der günstigen Parkgebühr. Die Busse nach Canterbury haben sogar WLAN!

Es folgte natürlich London. Auf dem Campingplatz „Lee Valley Camp Site“ gibt es leider kein Wlan, dafür im Pub, zu dem man ca. 20 Minuten marschieren darf. Der Campingplatz ist sehr empfehlenswert, da man von hier aus direkt mit dem Bus und der Underground nach London City kommt. Die Preise (37 Pfund pro Nacht) sind für die Lage und Ausstattung auch vertretbar.

Bilder Teil II
Heute (25. August) eine zweite Charge Bilder, darunter Oxford, das weiße Pferd, das wunderschöne Bath und natürlich Stonehenge. Es lohnt sich, rechtzeitig den Familien-Mitgliedspass des English Heritage zu kaufen, der auch für Stonehenge gilt. Es gibt einen schönen Führer dazu, der viele gute Anregungen bietet. Auch Dover Castle ist in dem Pass enthalten, genauso wie das sehenswerte Tintagel, wo angeblich King Arthur geboren wurde. Wunderschön auf der Route und sehr günstig war der Campingplatz „Seven Acres“, ein guter Platz auf der Weiterreise Richtung Westen, nachdem man Bath besichtigt hat, jedoch leicht abseits gelegen.

Bilder Teil III

Ein besonderer Höhepunkt war Tintagel, der angebliche Geburtsort von König Arthur. Die Burg ist sehr malerisch und am Kassenhäuschen saß eine ausgewanderte Deutsche, die sich sehr nett mit uns unterhalten hat. Unbedingt anschauen: die Kirche, die etwas abseits liegt.

Der schöne Abschluss unserer England-Reise war Dover Castle, das man auf keinen Fall verpassen sollte. Es hat für die englische Identität offensichtlich eine große Bedeutung. Man sollte nicht zu knapp vor Schließung hingehen. Wir haben nämlich die Führung durch die Bunkergänge verpasst, die sehr beliebt ist. Die letzt findet schon eine Stunde vor Schließung statt und es gibt immer Schlangen. Man kann dort ein Krankenhaus und eine Kommandozentrale aus dem zweiten Weltkrieg sehen.

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Reisetagebuch England mit dem Wohnmobil
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